|
Geschrieben von: Havas-Odala
|
|
Mittwoch, den 22. Juli 2009 um 18:06 Uhr |
|
Im Dienst der neuen Minne Im lichten Abendglanz Der Herr der goldnen Brünne Beginnt den neuen Tanz. Der schwarze Salamander Leckt schäumend seine Brut Wir gehen voneinander In heißer Mittagsglut. Die Brücken sind zerrissen Zerschnitten ist das Band Der Held ist oh´n Gewissen Das Volk ist ohne Land. Die Kinder müssen sterben Die Zeit ist ohne Gnad Und die den Tempel erben Die suchen flehend Rat. Am goldenen Schafotte Da steht der Herre hold Der Lenker der Kohorte Der steht in seinem Sold. Und weit im ganzen Abendrot Da steht das Heer ganz stille Vom Himmel fällt der schwarze Tod Es scheint sein letzter Wille. Die große Stadt ist menschenleer Und einsam pfeift der Wind Der Falke schreit schon längst nicht mehr Wo ist das Königskind?! Der schwarze Salamander Der trägt es in sein Nest Der Krieg ist längst verloren Er hält es treulichst fest. Und im Burgund am blauen Born Versteckt er´s Königskind Es wächst heran im heil´gen Zorn Weil es den Krieg erneut gewinnt. Er wird den Tempel erben Der Letzte seiner Art Er wird niemals mehr sterben Weil Gralin ihn bewahrt!
Begnadigung für die Tempelritter
|