Zucker als mögliche Alternative ?

von Nimue von Avalon

Zucker liefert Energie, die der Körper täglich braucht. Unser Körper funktioniert nach folgendem Prinzip:  Lagern in guten Zeiten, verbrennen in Notzeiten


Manchmal fühle ich mich von höheren Mächten geleitet. Als ich nämlich den spontanen Entschluss fasste, über die Problematik von Zuckerersatzstoffen und deren Alternativen zu schreiben,  und den altbewährten, und oft zu Unrecht verteufelten   Zucker wieder in Ihr Bewusstsein zu rücken, fiel mir ein interessanter Artikel auf. In einer Online-Ausgabe einer großen deutschsprachigen Tageszeitung findet sich eine Überschrift, die zu denken gibt. „US Wissenschaftler warnen: Zucker so gefährlich wie Alkohol und Zigaretten“ steht da groß zu lesen.  Ja, sie haben richtig gelesen, Zucker sei ein wahrer Killer, angeblich sollen bis zu 35 Millionen Todesfälle (pro Jahr) auf sein Konto gehen.


ZuckerIch habe mir den Bericht der Mediziner der Kalifornischen Universität angesehen, in dem unter anderem steht: Zucker sei verantwortlich für Stoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Hormonschwankungen, bis hin zur Zerstörung der Leber.  Deshalb sollte die Verwendung von Zucker unter die Aufsicht der Regierung gestellt werden.  Der Zuckerkonsum habe sich in den letzten 50 Jahren verdreifacht, allein, da fehlt mir die Zusatzangabe, ob sich das auf den Pro-Kopf Verbrauch bezieht, da sich allein die Weltbevölkerung innerhalb der letzten 50 Jahre mehr als verdoppelt hat!

Des Weiteren schleust die Lebensmittelindustrie tonnenweise versteckt  Zucker in Lebensmittel, wo sie keiner braucht, und keiner vermuten würde. Denn – was bitteschön macht Zucker in unserer Salami?


Wie lange wird es dauern, bis sich die FDA (amerikanische Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente) dazu entschließt, den „Massenkiller Zucker“ zu verbieten? Und wie lange wird er dann noch in der EU erhältlich sein?  Man hat ja längst mit Aspartam und  Acesulfam  die „rettende Alternative“. Festzustellen ist, dass alleine in den letzten 10 Jahren ein Gutteil der auf dem gesamten Markt erhältlichen Produkte  - vom  Zucker befreit und gegen künstliche Süßstoffe -  ausgetauscht wurden. Doch was sind das für Süßungsmittel?


Aspartam, auch bekannt als Nutra-Sweet, Equal, Spoonfull, Canderel, Sanecta oder einfach E951 ist ein so genannter Zuckerersatzstoff (E950-999). Die chemische Bezeichnung lautet "L-Aspartyl-L-Phenylalaninmethylester". Aspartam besitzt die 200-fache Süßkraft von Zucker und hat 4 kcal/g, es wurde bereits 1965 in Chicago von einer Tochterfirma von Monsanto entdeckt. 16 lange Jahre kämpfte man um die Zulassung, weil schon damals Studien krebserregende, sowie hirnschädigende  Auswirkungen belegten.

Enthält eine Phenylalaninquelle, das haben Sie doch sicher schon des Öfteren gelesen. Diese Angabe ist vorgeschrieben, weil einer der Ausgangsstoffe, in die das Süßungsmittel im Körper zerfällt, für eine Gruppe von Menschen höchst lebensgefährlich ist: Phenylketonurie (PKU) ist eine seltene Stoffwechselerkrankung, die den Abbau der Aminosäure Phenylalanin unmöglich macht. Sie reichert sich im Gehirn an und verursacht „Schwachsinn“ und verkümmertes Körperwachstum. Aber auch Gehirne von Menschen, die nicht unter PKU leiden, sondern bloß oft mit Aspartam gesüßte Limonaden genießen,  reichern sich mit großen Mengen an Phenylalanin an. Als Symptome treten daraufhin Kopfschmerzen und Gedächtnisverlust auf, aber auch emotionale Krankheiten wie Depressionen und Schizophrenie treten – je nach körperlicher Veranlagung – mehr oder weniger stark auf.

Eine kleine Auflistung der von der FDA herausgegebenen Liste der Nebenwirkungen:
Angstzustände,  Phobien, Panikattacken, Arthrose, Schwindelanfälle, Migräne,  Zittern, chronische Müdigkeit, Impotenz, Haarausfall, Durchblutungsstörungen, Tinnitus, Augenprobleme, Gewichtszunahme.
Letzteres ist ja erstaunlich, da man eigentlich das Gegenteil bewirken wollte!

Doch das ist bei Weitem nicht alles was Aspartam „kann“: Wenn es in Asparaginsäure (40%), Phenylalanin (50%) sowie Methanol (10%) zerfällt, setzt es unter anderem Methylalkohol (Methanol) frei, der süchtig macht. Methanol zerfällt im Körper weiter in Formaldehyd und Ameisensäure. Ameisensäure führt zu einer drastischen Absenkung des pH-Werts im Blut und macht damit den Sauerstofftransport unmöglich. Methanol wird aus Aspartam auch frei, wenn man es über 28,5°C erhitzt. Es zerfällt dann in all seine guten Bestandteile. 1993 hat die FDA den Gebrauch von Aspartam für Lebensmittel freigegeben, die über 30°C erhitzt werden !!!
    Es gibt auch Hypothesen, die das sogenannte Golfkriegs-Syndrom, mit dem viele US-Soldaten nach Hause gekommen sind, auf überhitzt gelagerte Coke-Light-Dosen zurückzuführen sind, die (in extremen Mengen) den Soldaten den Aufenthalt in der Wüste erträglich machen sollten.
 
Formaldehyd wird als schweres Gift für den Stoffwechsel klassifiziert. Es schädigt das Herz/Kreislaufsystem, ist Auslöser von Kopfschmerz und Schwindel, verschwommenem Sehen, fortschreitende Einengung des Gesichtsfeldes, sowie die Zerstörung der Netzhaut – bis zur Blindheit. Dies ist speziell für Diabetiker interessant, da allgemein gültig ist, dass Diabetes Augenprobleme verursacht, die eine mögliche Erblindung mit sich bringen kann. Doch wenn man den täglichen Süßstoff-Konsum eines zuckerkranken Menschen betrachtet, kann sich schon die Frage aufdrängen, ob die Krankheit  Schuld ist, an der Zerstörung der Netzhaut, oder  vielleicht doch……
Die Asparaginsäure verursacht  die Vernichtung von Nervenzellen im Gehirn, wodurch Gedächtnisverlust, Epilepsie, Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, und so manch andere Probleme, deren Ursachen  bis heute noch nicht einmal bekannt sind, auftreten.  

Sehr viele Studien wurden durchgeführt, um zu beweisen, wie problematisch die künstliche Süße ist. Bis zum heutigen Tage wurde es  jedoch nicht verboten, belastende Ergebnisse unter den Teppich gekehrt.
    
Die tägliche akzeptable Dosis von Methanol ist 7,8 mg/d. Ein Liter mit Aspartam gesüßtes Getränk enthält ca. 56 mg Methanol. Trinken Sie beispielsweise 3l täglich davon, kommen Sie so auf eine Tagesdosis von ca. 160 mg. Das ist die 20-fache Menge des empfohlenen Grenzwertes!  Und da wären dann noch die vielen anderen „Lebensmittel“, die man vielleicht zusätzlich noch zuführt, wie zuckerfreier Kaugummi, Bonbons, etc.

Mit Acesulfam, Natriumcyclamat und Sacharrin verhält es  sich zwar etwas besser, jedoch stehen auch diese künstlichen Süßstoffe in dringendem Verdacht krebserregend zu sein.

 

Warum kann künstlicher Süßstoff dick machen?

Es wird angenommen, dass durch Süßstoffe ein künstliches Hungergefühl hervorgerufen werde, welches die Kalorienreduktion zunichtemache.  Die schlüssige Begründung dazu: Durch die Süße auf der Zunge wird  dem Körper die Aufnahme von Zucker signalisiert. Um den erwarteten Blutzuckerspiegelanstieg zu kompensieren, kommt es in der Bauchspeicheldrüse zur Produktion von Insulin. Da es sich bei künstlichem Süßstoff aber nicht um Zucker handelt und der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr somit nicht ansteigt, bewirkt das Insulin eine zu starke Senkung des Blutzuckerspiegels. Dies nimmt der Körper als Mangelzustand wahr, auf den er mit Heißhunger reagiert. Dies wäre eine mögliche Begründung, warum Süßungsmittel in der Landwirtschaft als Masthilfsmittel und in Fertigprodukten als Geschmacksverstärker eingesetzt werden.


Alternativen:                                                                                                         Stevia02    

Stevia ( Stevia Rebaudiana Bertonii)                                                           

Eine Staude, seit Jahrhunderten in Südamerika bekannt, auch unter dem Namen Süßkraut, Süßblatt, Honigkraut.
Die Pflanze wird seit jeher von den einheimischen Guarani-Indianern als Süßungsmittel und Heilmittel verwendet. Erstmals beschrieben wurde die Pflanze vom Schweizer Botaniker Moises S. Bertoni (1887), der sie im Jahre 1905 der Gattung Stevia zuordnete. Ende der 60er  Jahre wurden die Japaner auf Stevia aufmerksam. Im Laufe von 2 Expeditionen wurden rund 500.000 Wildpflanzen ausgegraben und nach Japan gebracht. Der überwiegende Teil der Süßstoffe am japanischen Markt enthält Steviaprodukte.

 

Neben wertvollen pflanzlichen Proteinen und Ölen sowie Faserstoffen beinhalten die Stevia-Produkte auch diverse Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine, wie etwa Calzium, Kalium, Beta-Carotin, Chrom, Kobalt, Eisen, Magnesium, Mangan, Phosphor, Selen, Silicium, Zink, Vitamin C, sowie weitere wertvolle Vitamine und Wirkstoffe wie Riboflavin, Thiamin (Vitamin B1), Niacin oder Austroinulin.

 
Als uns die künstlichen Süßstoffe am europäischen Markt  mit Aspartam und Co. zu überfluten begannen, wurde bei der EU ein Antrag auf Zulassung von Stevia Rebaudiana Bertonii als neuartiges Lebensmittel vom Lebensmittel-Ausschuss der EU --- im Jahre 1999 abgelehnt.

"Die gegenwärtige Informationslage sei nicht ausreichend, um eine umfassende gesundheitliche Unbedenklichkeit zu garantieren. Vorliegende wissenschaftliche Untersuchungen seien widersprüchlich und/oder entsprächen in ihrer Durchführung keinem derzeitigen Standard."
 
Es gab aber eine Vielzahl von Studien, welche die Unbedenklichkeit von Stevia beim Menschen zeigten. Dr. Daniel Mowrey, Direktor des "American Phytotherapie Research Laporatory" stellte fest: "Nur wenige Substanzen haben jemals so viele negative Ergebnisse in Bezug auf Toxizität hervorgebracht wie Stevia.
Praktisch jeder vorstellbare Toxizitätstest wurde mit und den entsprechenden Extrakten gemacht. Alle Resultate waren negativ."


Hauptbestandteil von Stevia Rebaudiana sind Kohlenhydrate, die aber vom menschlichen Körper nicht aufgenommen werden können und somit auch keine Kalorienbelastung verursachen. Der Genuss natürlicher Süße, ohne auf die Kalorien achten zu müssen, ist auch der Grund für die enorm schnelle Verbreitung von Steviaprodukten außerhalb der Europäischen Union.
 
 
Dabei ist Stevia schon sehr lange in Europa bekannt. Bereits vor dem 1. Weltkrieg beschäftigten sich Wissenschaftler in Deutschland mit den Inhaltsstoffen von Stevia und definierten 2 Substanzen, welche eine enorme Süßkraft besaßen. Zum einen ist dies Eupatorin und zum anderen Rebaudin. Sie wurden 1924 offiziell von der "Internationalen Union der Chemie" in Kopenhagen als Steviosid aufgenommen (Kobert 1915; Bell 1954; Felippe 1977; Aguiar 1987). Weitere Untersuchungen in den letzten 40 Jahren folgten.

In all den dazwischenliegenden Jahren konnten sich die synthetischen Mittel am Markt etablieren, möglicherweise nicht ohne Hintergedanken ?


Die im Dezember erfolgte Zulassung von Stevioglycosid mit seiner 300-fachen  Süßkraft, erfolgte  nur für die isolierten Rohstoffe, die aus den Blättern der Pflanze durch Extraktion und Reinigung gewonnen werden. Wie andere Süßstoffe unterliegen auch Steviolglycoside Verwendungshöchstmengen und dürfen nicht in unbegrenzten Mengen als Zusatzstoff eingesetzt werden.
Da in der Steviapflanze über 100 verschiedene Wirkstoffe enthalten sind, ist die Abklärung der Auswirkungen auf den Körper sehr komplex und die Datenlage laut EU zurzeit noch unzureichend. Als Lebensmittel oder Bestandteil in Lebensmitteln ist Stevia auch weiterhin EU-weit nicht erlaubt bzw. zugelassen.

 
Zucker - unraffiniert, oder Stevia, Ahornsirup, Honig, Agavendicksaft jeweils aus biologischem Anbau, sind gesunde Lebensmittel, wir brauchen die Chemie nicht in den Mittelpunkt unserer täglichen Ernährung zu stellen!!!


Im alten Sprichwort „Du bist, was Du isst!“ liegt sehr viel Wahrheit. Lassen wir uns nicht verblöden, lassen wir uns nicht unsere Lebensmittel  kaputtmachen. Und lassen wir uns nicht vorgaukeln, Chemie wäre besser, als die klassischen Lebensmittel. Und mit dem Zucker verhält es sich, wie mit allen anderen Substanzen oder Drogen: Die Dosis macht das Gift!


Alles ist Schwingung – und somit veränderbar!

Denken Sie positiv, trinken Sie regelmäßig ausreichend gutes Wasser, fühlen Sie sich gut !

Heil und Segen, Ihre Thule-Gesellschaft!                                                                            Nimue von Avalon

                                                                              

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

   
© Bilder, Texte und Symbole ohne Quellenangabe sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum der Thule-Gesellschaft.org

Wer ist online

Aktuell sind 21 Gäste und ein Mitglied online