Nachtrag zu: Zucker als Alternative ?
Unser Artikel über künstliche und natürliche Süßstoffe hat enorme Resonanz gefunden. Aus einer wahren Flut aus interessanten Leserbriefen haben wir uns erlaubt, einen hervorzuheben, da er auf eindrucksvolle Weise belegt, wie sehr sich Besucher unserer Seiten auf hohem Niveau mit diesem Thema auseinandersetzen. Wir danken J.N. für seinen Beitrag!
Nimue von Avalon
Werte Verfasser,
Zum Beitrag "Zucker als mögliche Alternative ?" möchte ich die Aufzählung der wahnsinnigen Süßstoffprodukte um eine wichtige ergänzen:
Sucralose (E 955), chemisch Trichlorgalactosaccharose oder einfach nur Chlorsucrose genannt.
Dieser Stoff wurde ohne sorgfältige Testreihen auf Druck der Lebensmittelkonzerne zugelassen, da er als "Lösung" für die Probleme mit anderen Süßstoffen gilt. Sucralose ist ca. 300 mal süßer als Rohrzucker, aber ohne Verzerrung des Geschmacksbildes. Sie wird vom Körper kaum verstoffwechselt, wird zumindest behauptet.Ein makaberes Detail zur Entwicklung von Sucralose. Sie wurde ursprünglich als Insektizid entwickelt, und sollte aufgrund der ähnlichen Wirkung wie Lindan (Gammahexachlorhexan) dieses langfristig ersetzten. Übrigens Lindan schmeckt auch sehr süß, es imitiert chemisch den Traubenzucker Dextrose.
Was der langfristige Konsum von künstlichen Süßungsmitteln anrichtet, zeigt das Beispiel des römischen Imperiums.
Ja, schon damals hat man zumindest einen Süßstoff künstlich erzeugt und in Massen eingesetzt.
Heute ist dieser nur mehr als Industiechemikalie verfügbar, trägt aber immer noch seinen historischen Namen "Blei-Zucker". Historisch belegt wurde Bleizucker durch einkochen von Essig in Bleitöpfen erzeugt. Am Ende erhielt man eine weiße, kristalline Substanz, welche angenehm süß schmeckt scheinbar ungiftig ist. Chemisch gesprochen, handelt es sich bei Bleizucker um ein Bleisalz, Bleiacetat, welches sich durch die Reaktion der Essigsäure und der Bleiwand des Topfes bildet. Bleizucker wurde statt des wesentlich teureren Honigs zum "veredeln" von Wein verwendet. Langfristig führte dies, heute leicht vorstellbar, zu chronischer Bleivergiftung (Saturnismus) eines großen Anteils der Bevölkerung. Anders gesagt, die Gesellschaft wurde krank und anfällig. Die indirekten Folgen kann man heute in den Geschichtsbüchern nachlesen.
Erinnert uns das nicht an die Gesellschaft Übergewichtiger, verursacht durch Süßstoffe ?
J. N.
Alles ist Schwingung – und somit veränderbar!
Denken Sie positiv, trinken Sie regelmäßig ausreichend gutes Wasser, fühlen Sie sich gut !
Heil und Segen, Ihre Thule-Gesellschaft! Nimue von Avalon
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