Deutschlands Schuldenberg ist eine Zeitbombe
Die Bundesrepublik, genauer genommen das vereinigte Wirtschaftsgebiet des Bundes deutscher Länder - Artikel 133 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland, hat mehr als zwei Billionen Euro Schulden. Dank niedriger Zinsen kommt Schäuble weiter günstig an Geld. Das Risiko aber ist aber immens! Kommentare von uns mit „rot“ markiert!
Gibt es doch Schulden ohne Sühne? Obwohl in Deutschland der Schuldenberg mit über zwei Billionen eine historische Rekordhöhe erreicht hat, konnte sich noch nie ein deutscher Finanzminister so günstig Geld beschaffen wie derzeit.
Deutsche Schuldenpapiere stehen trotz geringer Zinsen bei kurzfristig und langfristig orientierten Anlegern gleichermaßen hoch im Kurs. Bei der Aufstockung einer zehnjährigen Anleihe sammelte der „Bund“ am Mittwoch knapp 4,1 Milliarden Euro ein. Hierzu ist zu sagen, dass man absichtlich das Wort „Anleihe“ hinsichtlich seiner Bedeutung nicht verlinkt hat. Das wollen wir Ihnen aber nicht vorenthalten! Schauen Sie hier: Anleihe. Hier wird nicht nur von einer Unternehmung gesprochen die Anleihen beschaffen bzw. ausgeben können, sondern handelt es sich hierbei schlichtweg, um die Beschaffung von weiterem Fremdkapital, ergo Krediten! In diesem Fall hat sich der Bund innerhalb kürzester Zeit um weitere 4,10 Milliarden Euro verschuldet und ist eine weitere Zinsverpflichtung eingegangen!
Da der Bund eine Institution gemäß Körperschaft des öffentlichen Rechts ist, also einen Unternehmen gleichgestellt, siehe Umsatzsteueridentifikationsnummer der Bundesämter und „Verfassungsorgane“, dazu muss man einfach mal in das Impressum der einzelnen Internetseiten gehen, siehe hier: http://www.bundestag.de/service/impressum/index.html, und des Weiteren die dazugehörige Erklärung des deutschen Industrie- und Handelskammertages zur Kenntnis nehmen denn mittlerweile haben auch die eine Umsatzsteueridentifikationsnummer:
…(…)Die Industrie- und Handelskammer Potsdam übt als Körperschaft des öffentlichen Rechts vornehmlich hoheitliche Funktionen aus, deren Kosten überwiegend aus dem Beitragsaufkommen, teilweise aber auch aus besonderen von der Aufsichtsbehörde genehmigten Gebührenerhebungen gedeckt werden. Insoweit, d.h. für den hoheitlichen Bereich, kommt eine Besteuerung nicht in Betracht. Des Weiteren finanzieren sich IHKs aber auch aus sonstigen Entgelten. Wird dadurch ein Betrieb gewerblicher Art im Sinne des § 4 Körperschaftsteuergesetz (KStG) begründet, unterliegen sie nach § 1 Abs. 1 Nr. 6 KStG der Körperschaftsteuer. Für diesen Bereich ist die IHK Potsdam als Unternehmer im Sinne der Umsatzsteuer (§ 2 Abs. 3 UStG) anzusehen.
Das gilt sodann, nach unseren Recherchen auch zum Beispiel für den deutschen Bundestag und auch für das Bundesamt für Steuern und so weiter und so fort! Aber weiter zum Thema…
Die durchschnittliche Rendite für Investoren lag bei 1,82 Prozent. Damit musste der Finanzminister den großen Investoren noch einmal weniger bieten als bei der vorigen Auktion im Januar, als 1,93 Prozent fällig wurden. Die Verzinsung von 1,82 für zehnjährige Schuldtitel war die zweitniedrigste der Geschichte. Nur einmal in der Geschichte, nämlich im September vergangenen Jahres, bekamen die Anleger mit 1,80 Prozent geringfügig weniger.
Seit 2008 befinden sich die Zinsen immer weiter im Rückwärtsgang. Beinahe mit jeder neuen Auktion zehnjähriger Schuldtitel konnte der Bund Zinskosten sparen. „Deutschland profitiert von der Nachfrage qualitätsorientierter Anleger“, sagt Norbert Aul, Zinsstratege der Royal Bank of Canada in London. Viele Investoren seien von der Schuldenkrise derart abgeschreckt, dass sie in der Euro-Zone in erster Linie Bundesanleihen kaufen würden. „Viele Anleger haben derzeit ihre Erwartungen zurückgeschraubt. Sie wollen ihr Geld lieber sicher zurück und verzichten dabei auf eine hohe Rendite.“
Bei der Auktion der zehnjährigen Papiere am Mittwoch war die Nachfrage deutlich höher als das Angebot, die Papiere waren 1,4-fach überzeichnet. In der Schuldenkrise gelten deutsche Anleihen als sicherer Hafen für Investoren, die dafür auch niedrigere Zinsen in Kauf nehmen.
Die Finanzagentur, hier wird von der Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH gesprochen, sprach denn auch von einem „wirtschaftlich sehr guten Ergebnis“ (in Anführungsstrichen wohl bemerkt!) für den Bund. Auch die Analysten der Citigroup bezeichneten die Auktion als Erfolg (natürlich denn Sie haben hier hervorragend mitverdient!). Sie sei besser verlaufen als die letzten drei. In Erinnerung ist vielen Anlegern noch die missglückte Platzierung zehnjähriger Bundesanleihen im November. Damals blieb der Bund auf fast der Hälfte seiner Papiere sitzen, weil sich nicht genug Anleger fanden, die Deutschland für weniger als zwei Prozent Verzinsung so lange Geld leihen wollten. Doch dies scheint nun vergessen. Investoren stehen wieder auf Deutschland, vielmehr auf den Bund.
Anfang Januar gab es bei einem Sechs-Monats-Papier sogar eine negative Durchschnittsrendite, Investoren zahlten dem Bund damit quasi eine Prämie dafür, dass sie ihm Geld leihen dürfen (das muss man sich einmal vorstellen, entspricht aber der Wahrheit! Die Investoren, also schlichtweg Kreditgeber, müssen mittlerweile zahlen, dass sie dem Bund Geld leihen dürfen!). Die niedrigen Zinsen kommen für Deutschland gerade recht. Denn obwohl die Schulden einen Rekordstand erreicht haben, zahlt der Finanzminister mit etwas über 33 Milliarden Euro die niedrigsten Zinskosten seit dem Jahr 1993. Und was ist mit dem Schulden, wohl gemerkt redet man hier mit Absicht nur über die Zinsschulden aber nicht über die Tilgungen. So möchte man das Bild eindeutig verschönern! Dabei stand Deutschland damals gerade mal mit rund 750 Milliarden Euro bei Investoren in der Kreide. Doch vor 19 Jahren musste der Bund für seine Schulden noch durchschnittlich 6,5 Prozent Zinsen zahlen. Aktuell sind es noch nicht mal mehr drei Prozent. Das bedeutet im Klartext, der Bund deutscher Länder konnte nicht einmal seine Zinsen durch die Steuereinnahmen decken und musste selbst für diese neue und immer wieder neue Kredite aufnehmen!!!!
Steigende Renditen würden Deutschland teuer zu stehen kommen
Doch hier liegt auch ein immenses Risiko. Sollten nämlich die Renditen wieder steigen, wäre der Zinsvorteil dahin. Bei Schulden von über zwei Billionen Euro – 1,1 Billionen hat der Bund, der Rest geht auf das Konto von Ländern und Gemeinden – kommt jeder Anstieg um einen Prozentpunkt einem höheren Schuldendienst von 20 Milliarden Euro gleich.
Insofern würden auch gemeinsame Euro-Bonds Deutschland teuer zu stehen kommen. Denn hier lägen die Zinsen nach Ansicht von Experten rund ein bis 1,5 Prozentpunkte höher als bei Bundesanleihen heute. Doch selbst ohne Euro-Bonds bezweifeln Experten, dass sich der Bund weiter so günstig verschulden kann. Marc Ostwald von Monument Securities in London betont, wegen der niedrigen Rendite könne man keine überwältigende Nachfrage mehr erwarten. Die Auktion belege, dass die Schuldenkrise und wie es weiter gehe, ganz oben auf der Agenda stehe. „Nichts ist gelöst und es gibt keinen Grund sich zurückzulehnen.“
Die Schuldenkrise zerrt weiter an den Nerven der politischen Entscheider und der Finanzmarktteilnehmer. Portugal konnte bei einer Emission von kurzlaufenden Papieren zwar 1,5 Milliarden Euro bei Anlegern einsammeln. Das Land profitierte dabei von sinkenden Renditen, muss aber nach wie vor den Investoren mit Zinsen von gut vier Prozent deutlich mehr bieten als etwa Deutschland. Portugal, das bereits am Tropf vom Internationalen Währungsfonds und seiner Euro-Partner hängt, steht derzeit neben Griechenland besonders im Fokus der Märkte.
Quelle: Bericht der Welt-Online, von uns kommentiert, http://www.welt.de/finanzen/article13846427/Deutschlands-Schuldenberg-ist-eine-Zeitbombe.html
Interessant bei dem Artikel ist der Zusatzartikel: „Woher bekommt Deutschland sein Geld“, als Anmerkung!!!! Wir können nur sagen: ZUM GLÜCK!!! Ist diese Bundesrepublik nicht Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reiches….;-))
Viele Grüße vom Landesverband Preußen
Oder sehe ich da was falsch?
Was ist wenn wir die Selbstbestimmung erreichen können, würden wir in diesem Fall die Rechnung trotzdem zahlen müssen??



