ABBADDONS TAGWERK Nichts ist so wie es erscheint,was lebt nicht mehr den Tod beweint,verdorrtes füllt sich nicht mit Nass,auch wenig ist zumindest WAS! Wer in der Sehnsucht sich verliert,sorgt dafür das Liebe selbst gebiert,wenn unerfüllt – den Hass als Kind,der sich weiter fort trägt wie…
Von Recken und RabenAus Liebe bin geborenDurch Liebe bin gemachtDoch ging die Lieb´ verlorenIn langer dunkler Nacht Sie wurde tief vergrabenMit Erdreich zugedecktNur Odins schwarze RabenSie kennen ihr Versteck Sie wissen um die MächteDie frevelnd´ Werk getanDurch lautes HohngelächterIhr Schrei hub himmelan So stehen alte…
Engel des Abgrunds Aus der Not geboren,jener ward erkoren,zu führen in das Endezu vollziehen letzte Wendeempor nun strebt aus Tiefen,jene die dort lange schliefen,aufbewahret für den Tag,de es ändert Schlag auf Schlag.Brummend bohren sich zum Licht,was alsbald aus Kruste brichtund was strebt dem Thron entgegen,und…
Es kommt die Zeit…   Noch ist ZeitAber nicht DIE ZeitNoch ist ZeitAuch wenn sie sich – dem Anbeginn neigtNoch ist ZeitZu tun, was Dich freutNoch ist ZeitFür das, was glücklich Dich machtNoch ist ZeitDoch bereite Dich vorNoch ist ZeitDu stehst vor dem Tor Bald…
Berg und General Heil´ger Berg der MitternachtLegenden, Zwerge, große PrachtArmageddons heil´ger OrtGeneral fand in Dir seinen Hort Höhlen durch Dein Innres zieh´nKein Forscherauge hat´s gesehnDie Zeit verrinnt – ist einer weg?Taucht später auf, an andrem Fleck! Viele Rätsel birgst Du wohlIm Innern manche Stelle hohlHütest…
Tiefe Glut   Tief in Dir verborgen noch weißt Du es nicht unter Verzweiflung und Sorgen verbirgt sich ein Licht   Die Gegenwart lähmt Dich eine Zukunft so leer Schmerzen wie ein Stich das Herz ist so schwer   Doch noch gibt es Hoffnung besinne…
Ein schottischer Traum   Im Gestern war das Fragen um Wahrheit und um Wort Was gestern wir getragen es war ein fester Hort.   Dann kam die große Lüge verloren war ein Stern als wenn das Wort uns trüge wir glaubten es so gern.  …
Wissenschaft Wissenschaft, so Volkes Mund schafft Wissen und tut Wahrheit kund. Früher noch war allen klar, die Erde eine Scheibe war. Doch heute ist sie rund und bunt denn Wissenschaft tut Wahrheit kund! Wer Wissen schafft, bestimmt das Geld, Genetik für die freie Welt! Milliarden…
  Noch ist Schlesien nicht verloren!- "Noch ist Schlesien nicht verloren!" Klingt es trotzig durch das Land. Doch es trifft auf taube Ohren. Wohlstand tötet den Verstand. Klein scheint jene Schar der Treuen, Die noch kämpfen, unverzagt, Die nicht Tod noch Teufel scheuen, Lachen, wenn…
Ein bisschen mehr Frieden!     Wir haben euch am Mius begraben Vor Leningrad und am Eismeerrand. Die Kreuze zerfielen, die Hügel verwehte der Schnee, Der Wind und der Steppensand.   Wir Lebenden kamen wie Ihr nicht nach Hause, Uns erwartete Urteil und strenges Gericht.…
  Johann Wolfgang von Goethe Der König von Thule   Es war einst ein König in Thule, Gar treu bis an das Grab, Dem sterbend seine Buhle einen goldnen Becher gab.   Es ging ihm nichts darüber, Er leert' ihn jeden Schmaus; Die Augen gingen…
Ihr „da oben“ An die Menschen, die uns führen: Was denkt Ihr Euch dabei? Kann Euch denn gar nichts mehr berühren? Fühlt Ihr Euch noch frei? Oder ist Euch das nicht wichtig? Sind Eure Seelen schon verkauft? Wisst Ihr, was ist falsch und richtig? Passt…
  Steuerbescheid Deutscher Bürger halte still, kannst dich doch nicht wehren, wenn der Staat macht was er will, um sein Geld zu mehren. Endgültig nun der Bescheid von der Autosteuer! Er bringt wieder neues Leid, denn jetzt wird es teuer. Neu gilt es, mit „Umweltschutz“…
Wahlkampfhähne Wahlkampf für den Bundestag, – mag es mögen wer es mag - man schuf für das Volk ganz schnell so ein „Kanzler-Kampf-Duell“, wo am Bildschirm zwei sich streiten, voller Schimpf und Peinlichkeiten. Sicher ist, der „Rote“ lügt, weil die „Schwarze“ auch betrügt. Keiner hält…
Berg der Versammlung   Es geht ein Raunen durch das Land, alt ist die Sage, die neue Freunde fand. Noch viel zu klein und kaum zu spüren, erst langsam beginnt es sich zu rühren.   Das richtige Wort ward schon am Entstehen, doch allzu viele…
Der König der Welt   Seit unendlich langer, endloser Zeit, geschützt von der ewigen Einsamkeit, ganz tief im Lande und gut verborgen, wartet jemand hier mit großen Sorgen.   Er sieht die Menschen, er sieht das Land, nur wenig, an dem er noch Freude fand.…
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Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben,
an deines Volkes Aufersteh’n;
Laß diesen Glauben dir nicht rauben,
trotz allem, was gescheh’n.
Und handeln sollst du so als hinge
von dir und deinem Tun allein
das Schicksal ab der deutschen Dinge
und die Verantwortung wär dein. 

Johann Gottlieb Fichte

Gedichte