Einführende Gedanken zur Gesundheitssituation in Deutschland
Es ist wohl eine Tatsache, dass naturheilkundliche Therapien in der Bevölkerung immer größeres Ansehen erlangen. Es gab auch noch nie so viele kranke Menschen, wie in der heutigen Zeit. Die chronischen Krankheiten explodieren regelrecht. Die jährlichen Zuwachsraten liegen laut Statistik bei rund 90% aller Erkrankungen. Vor 50 Jahren kamen etwa 9 von 10 Patienten wegen akuter Erkrankungen in die Praxen. Heute sind es 9 von 10 Patienten, die wegen chronischer Erkrankungen kommen.
Das Kassensystem gerät wegen der enormen Kostenexplosion im Gesundheitswesen immer mehr ins Wanken. Wir sind aufgrund der veränderten politischen Situation seit 1995 in ein nicht mehr durchschaubares Spiel der Gesundheitsreformen hinein gezogen worden. Durch mangelhafte Entscheidungsfähigkeit der Politiker, der Krankenkassen, sowie aller Verbandsverantwortlichen, sind wir in ein Schuldzuschiebungs - Karussell und in eine Hilflosigkeit geraten, die ein totales Chaos darstellt.
Anforderungen an Diagnostik und Therapie sind in der heutigen Zeit deutlich gestiegen. Therapieblockaden, hervorgerufen durch versteckte individuelle Ursachen nehmen drastisch zu. Es gibt ständig negative Presseberichte, die natürlich dazu geführt haben, dass es zu einer deutlichen Vertrauenskrise bei den Patienten gekommen ist. Somit ist es nicht mehr sinnvoll, auf die „guten alten Zeiten“ zurückzuschauen, sondern es müssen Antworten und Konzepte gefunden werden, welche die alten Wege überdenken, und die weit in die Zukunft reichen – das ist das Gebot der Stunde!
Meine Überzeugung ist, dass dies alles in ein positives Ergebnis umgewandelt werden kann. Alle Heilberufe sollten sich einem gemeinsamen Ziel zuwenden: Dem Patienten wirklich zu helfen, ihn mit seiner Krankheit und seinen Problemen nicht allein zu lassen, sondern ihm Wege aufzuzeigen, wie er wieder ein erfülltes und gesundes Leben führen kann. Dieser Berufung mit den dazugehörigen Aufgaben sollten sich alle in Heilberufen tätigen Personen verschreiben, denn diese ist viel wichtiger als alle Turbulenzen, in die wir hineingezogen werden. Unser aller Motivation sollte sein, dem Patienten wirklich zu helfen.
Wenn wir uns hierauf besinnen, wird uns klar - das schlimmste Ergebnis der Gesundheitsreformen ist die Vertrauenskrise der Patienten! Wenn es uns gelingt, unsere Hilfeleistungen wieder attraktiver zu gestalten, mehr Vertrauen beim Patienten zu gewinnen, sowie mehr Hoffnung und mehr Sicherheit in der Heilbehandlung zu erreichen, haben wir das wichtigste Ziel der gegenwärtigen Medizin erreicht.
Die Frage ist, wie können wir das erreichen?
Wir müssen beim Patienten eine Faszination bewirken, indem wir die tatsächlichen, versteckten individuellen Ursachen chronischer Erkrankungen finden und wirksam therapieren - und nicht nur Symptome behandeln.
Wir müssen vom Symptom - Denken wegkommen und lernen, energetische Gesamtzusammenhänge zu erkennen. So finden wir zu einer ganzheitlichen Betrachtung von Krankheiten, und diese können wir dementsprechend erfolgreich behandeln.
Wir müssen die Tatsache akzeptieren, dass energetische Zusammenhänge im biologisch - vitalen System nur in geringstem Ausmaß mit konservativen schulmedizinischen Methoden erfasst werden können. Hier müssen bioenergetische Testverfahren zur Diagnosefindung der meist versteckten, individuellen Ursachen herangezogen werden. Für eine erfolgreiche Therapie sind diese Diagnosefindungen unerlässlich. Hier denke ich an Bio-Kybernetik, Bioresonanztechnik, Radionik, Elektroakkupunktur, Kinesiologie, Tensordiagnostik, usw.
Mit solchen Testverfahren lassen sich versteckte individuelle Ursachen erkennen. Verlegenheitsdiagnosen wie vegetative Dystonie verbannen wir so in die Vergangenheit; denn es ist allgemein bekannt, dass diese nicht immer nur psychisch verursacht sind, sondern, es stecken oft Vorstadien anderer ernsthafter Erkrankungen dahinter, die, wenn sie früh erkannt und entsprechend therapiert werden, doch relativ schnell wieder in eine beschwerdefreie Situation führen, ohne nur die Symptome zu unterdrücken.
Das Ermitteln versteckter individueller Ursachen von Beschwerden kann natürlich nicht alles sein. Es muss eine Therapie eingesetzt werden, die möglichst ohne Nebenwirkungen ist – das wünschen sich Patienten wirklich. Keine Symptomunterdrückung, sondern eine wirkliche Befreiung von Beschwerden ohne Nebenwirkungen.
Keine Symptomunterdrückung durch Hinzufügung toxischer, nebenwirkungsreicher Substanzen, sondern die Entlastung der Organsysteme, z.B. von Toxinen, führt zu deutlichen und nachhaltigen Ergebnissen; und dies wird mit einer bioenergetisch-regulativen Medizin erreicht.
Die Denkweise: „Symptom = dazugehöriges Medikament“ muss rigoros revidiert werden. Egal, ob es sich dabei um allopathische oder naturheilkundliche Präparate handelt. Genau das erklärt, warum bei chronischen Erkrankungen unbefriedigende Therapieergebnisse erzielt werden.
Die Praxis zeigt: Eigentliche Ursachen chronischer Beschwerden und Erkrankungen finden wir selten dort, wo die Symptome auftreten!
Eine Konzentration auf die Symptome des Patienten lenkt ab, vom Testen und Erkennen eigentlicher, aber versteckter individueller Ursachen chronischer Erkrankungen.
Anstatt nur an das scheinbar wirksamste Medikament zu glauben, sollte eine neue Kompetenz des Therapeuten entstehen, um versteckte, individuelle Ursachen von Erkrankungen zu erkennen, und damit eine wirksame Therapie zu ermöglichen. Das erfordert natürlich eine Abkehr vom Reagenzglas-Denken hin zum kybernetischen Denken. Damit kann eine wirksame Diagnose- und Therapiesystematik im Fließgleichgewicht des Patienten erreicht werden.
Diese Neuorientierung im Gesundheitswesen erfordert natürlich entsprechendes Lernen und Weiterbilden. Die Praxen werden attraktiver und die Anziehungskraft für die Patienten wird steigen.
Den Patienten interessiert nur der Erfolg. Dass der Heuschnupfen verschwunden ist, die Neurodermitis, die Migräne oder die latenten Bauchschmerzen verschwinden. Wenn Erfolge spürbar werden, sind Patienten die besten Werbeträger, was letztendlich auch zu besserer Praxisauslastung führen wird.
Wenn so gearbeitet wird und die Erfolgserlebnisse steigen, das Gefühl, wirklich helfen zu können, die Sicherheit zu haben, auch in ausweglosen Situationen Perspektiven bieten zu können, steigert die wichtigste Beziehung, die Patienten - Therapeuten - Beziehung – Ihre Anziehungskraft auf die Patienten.
Diese Anziehungskraft flößt dem Patienten Vertrauen ein, therapeutische Ratschläge zu befolgen, und dafür auch das geforderte Honorar aus eigener Tasche zu bezahlen.
Dieses umfangreiche Wissen zu erlangen, und die Fähigkeit es erfolgreich anzuwenden, dürfte meiner Meinung nach die wichtigste Aufgabe der kommenden Zeit sein, damit es uns ermöglicht wird, eine erfolgreiche Praxis zu führen, die auch in der Zukunft wirtschaftlich gesund sein wird.
Wir, die wir uns dieser Vision verschrieben haben sind es, die eine Lösung herbeiführen können und auch werden, für uns selbst, für unsere Praxis und zum Wohle unserer Patienten.
Heil und Segen, Ihre Thule-Gesellschaft! Rainer Hänel
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