Die Karde bei Borreliose

 

 

„Gott hat niemals eine Krankheit entstehen lassen, für die er nicht auch eine Arznei geschaffen hat.“

Philippus Theophrastus Paracelsus

 

 

Die Lyme-Borreliose, (Borrelia burgdorferi) ist eine durch Bakterien ausgelöste, und durch Zecken-Nymphen, aber auch durch Stechmücken und Pferdebremsen, übertragene ernste Erkrankung mit schmerzhaften Folgen. Die Inkubationszeit, also die Zeitspanne zwischen Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung liegt bei 5 bis 30 Tagen. Jedoch zeigt sich nur bei etwa 50% der Erkrankten Personen der typische Hautausschlag "Wanderröte". In diesem Stadium empfiehlt die klassische Medizin unbedingt eine Antibiotikabehandlung. Trotzdem kann es im ganzen Körper zu einer Streuung der Bakterien kommen, bei der hauptsächlich Gelenke und Muskeln, sowie das periphere Nervensystem, und auch verschiedene Organe betroffen sein können. Diese Spätfolgen sind für den Betroffenen oft sehr schmerzhaft. Wird die Borreliose nicht ausreichend behandelt, kommt es ständig zum erneuten Aufflackern der Krankheit, was eine deutliche Beeinträchtigung der Lebensqualität bedeutet.

Eine Borreliose-Erkrankung ist eine ernste Angelegenheit und man sollte sich bei Verdacht unbedingt in ärztliche Behandlung begeben, welche zumeist in einer Therapie mit geeigneten Antibiotika besteht. Leider wird mit Antibiotika nicht immer der gewünschte Erfolg erzielt, nämlich die vollständige Ausheilung der Krankheit.

 

 

Als unterstützende Maßnahme empfiehlt sich jedoch wieder die Natur:

 
Karde2In Amerika, wo die Borreliose schon länger bekannt ist als in Europa, begann der Therapeut Matthew Wood - dessen Spezialgebiet die Pflanzenkunde war - nach pflanzlichen Wirkstoffen zu suchen, die man gegen diese Krankheit einsetzen kann. Durch sein Wissen über die chinesischen Kräuterheilkunde erkannte er, dass in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) eine chinesische Verwandte unserer Karde bei sehr ähnlicher Symptomatik angewendet wird, welche auch bei Borreliose-Erkrankungen vorliegt. Er konnte gute Erfolge durch Verwendung dieser chin. Karde (Dipsacus asper) erzielen. Laut TCM stärkt sie die Lebensenergie und, da diese auch für Muskeln und Sehnen zuständig ist, hilft sie in der Folge, Sehnen und Knochen zu nähren und wirkt gegen Entzündungen im Bewegungsapparat und bei Erkrankungen wie Lumbago (Hexenschuss). Außerdem stärkt sie die "Nierenessenz" und hilft damit steifen Kniegelenken und einem steifen Rücken vorzubeugen. In der chinesischen Medizin ist dieses Kardengewächs ein sehr gebräuchliches Mittel. (Chinesisch wird es Xu Duan, „Wiederhersteller dessen, was zerbrochen ist“, genannt).
 
Aber auch ein deutscher Wissenschaftler, der Anthropologe Wolf-Dieter Storl, ein ausgezeichneter Kenner von Heilpflanzen, überlegte, ob man die Wirkung der chin. Karde auch von den bei uns heimischen Arten erwarten könne. Da er selbst an Borreliose erkrankt war, forschte er eingehend in dieser Richtung.

 

Die häufigste heimische Karde ist die Wilde Karde (Dipsacus fullonum). Die Weber-Karde (D. sativus) wurde früher dazu verwendet, Wolle und andere Textilfasern mit ihren Stacheln durchzukämmen, damit sie versponnen werden konnten. Daher wurde diese Karde seit mehr als tausend Jahren in Europa angebaut. Karden zählen zu den Kardengewächsen, sind also botanisch gesehen keine Disteln, obwohl sie ihnen ähneln.

Die Karde, eine Pflanze aus der Volksmedizin, über deren Inhaltsstoffe auch heute leider noch wenig bekannt ist, wurde früher bei rheumatischen
Schmerzen und Arthritis eingesetzt. Da der aus den Kardenwurzeln zubereitete Tee äußerst bitter schmeckt, galt seine Anwendung allgemein als "Rosskur".
Die hl. Hildegard von Bingen nutzte die Karde, um Hautausschläge zu heilen. Sie kochte die Pflanze mit Schweinefett und verwendete die daraus entstandene „Salbe“, um Hautausschläge damit zu behandeln.
 
 
 
Karde bei Borreliose
 
Die Anwendung der Karde, vor allem als Tinktur aus der Wurzel, wird zunehmend auch von medizinischen Kreisen empfohlen. Die schmerzhaften Spätfolgen einer Borreliose werden vor allem durch Neurotoxine ausgelöst, die von den Borrelien im Gewebe und Nerven abgelagert werden. Durch die Wirkung der Kardenwurzel auf die Leber und Nieren können diese Neurotoxine mobilisiert und ausgeschieden werden. Es kann daher Menschen, die an Borreliose erkranken, vor allem dann, wenn man unter einem rezidivierenden, also immer wieder aufflackernden Krankheitsstadium leidet, empfohlen werden, Kardentinktur anzuwenden.

 

 

 

 

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