Ein schottischer Traum

Ein schottischer Traum
 
Im Gestern war das Fragen
um Wahrheit und um Wort
Was gestern wir getragen
es war ein fester Hort.
 
Dann kam die große Lüge
verloren war ein Stern
als wenn das Wort uns trüge
wir glaubten es so gern.
 
Im Herzen aber lebte
vom Anbeginn der Zeit
das was uns einst verwebte
es war die Ewigkeit....
 
In Schottlands dunkler Halle
wo Wind den Sturm gebiert
getrieben zu Wal-Halle
wo selbst das Blut erfriert.
 
Dort durft ich Klarheit schauen
und klagend rief der Sturm
den Stern in seinen Klauen
es war der Welten-Wurm.
 
Nidhöggs Gesinde brachte
den Neid in unser Land
der Widersacher lachte
das Blut an seiner Hand.
 
Er wollte uns verderben
des Blutes reines Band
er wollte uns beerben
er war uns unbekannt.
 
Er trug des Todes Kleinod
Verderben war sein Sinn
die Pest sie war sein Schatten
als Todes Zugewinn.
 
Doch einer funkelt ewig
es war der Orion
so fand der Vater selig
dann endlich seinen Sohn!
 
Er war dem Stern verwoben
in Schottlands kühler Nacht
so hat er dort geloben
was Thule´s Sinn vollbracht.
 
Hat Sturm und Herz vereinigt
gebrochen dann den Wurm
hat ihn erneut vollendet
des Thules festen Turm.
 
ER ward genannt „der Rothe“
in Wikings harter Pracht
er hat von seinen Zinnen
die Torheit oft verlacht.
 
Es war die Weltenwende
geboren war der Stern
es war des Lindwurms Ende
getötet von dem Herrn.
 
Dem Herrn der gold´nen Brünne
wie Thules Lied besingt
es sind des Harfners Klänge
das tief im Herzen klingt.
 
Nicht Wehmut und nicht Zagen
denn nun gewinnt der Hort
des Salamanders Klagen
gewann nun Grünlands Ort.
 
Der Ort der mit dem Eisen
geschmiedet war im Blut
wir werden ihn bewahren
als Thules heilig Gut!
 
 
Jarl Vidar
im Scheiding 2014
geoffenbart und verkündet vom Herrn der goldenen Brünne
in der Zuversicht für Thules Einigkeit

Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben,
an deines Volkes Aufersteh’n;
Laß diesen Glauben dir nicht rauben,
trotz allem, was gescheh’n.
Und handeln sollst du so als hinge
von dir und deinem Tun allein
das Schicksal ab der deutschen Dinge
und die Verantwortung wär dein. 

Johann Gottlieb Fichte

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