Der König der Welt

Der König der Welt

 

Seit unendlich langer, endloser Zeit,

geschützt von der ewigen Einsamkeit,

ganz tief im Lande und gut verborgen,

wartet jemand hier mit großen Sorgen.

 

Er sieht die Menschen, er sieht das Land,

nur wenig, an dem er noch Freude fand.

Fast ist erloschen das Licht der Wahrheit,

es regiert das Dunkel, nicht die Klarheit.

 

Lügen, Neid, Dummheit und die große Gier,

sind Mensch und Landes Untergang auch hier.

Sie bleiben in trauter Zwietracht fest vereint,

Land und Menschen, die Herzen er beweint.

 

Nachdenklich wartet er auf sein Zeichen,

dass die Menschen endlich ihr Herz erreichen.

Dann erst kann der Plan sich neu entfalten,

alle Menschen zusammen, nie mehr gespalten.

 

Heiko B.

Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben,
an deines Volkes Aufersteh’n;
Laß diesen Glauben dir nicht rauben,
trotz allem, was gescheh’n.
Und handeln sollst du so als hinge
von dir und deinem Tun allein
das Schicksal ab der deutschen Dinge
und die Verantwortung wär dein. 

Johann Gottlieb Fichte